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28. Oktober 2016
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Geschrieben von OVH Team


Der europäische Marktführer im Cloud-Bereich empfängt Besuch aus dem Europäischen Parlament


Mitglieder des Europäischen Parlaments haben OVH einen ausgiebigen Besuch abgestattet, um mehr über die Aktivitäten des europäischen Marktführers im Cloud-Bereich zu erfahren und sich mit zentralen Fragen der Branche im Hinblick auf den europäischen digitalen Binnenmarkt (Digital Single Market, DSM), Datenschutz und internationale Verhandlungen mit Einfluss auf den Bereich Cloud Computing zu befassen.

Das französische Büro des Europäischen Parlaments hat jetzt eine Reihe von Themenbesuchen gestartet, damit die Abgeordneten mehr über die zentralen Herausforderungen im Bereich digitale Technologie in Europa erfahren können. Die erste Etappe war ein Treffen zum Thema Cloud Computing mit OVH, dem europäischen Marktführer im Cloud-Bereich. Ergebnisse sollen im März 2017 in Paris präsentiert werden.

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Von links nach rechts: Romain Beeckman, Leiter der OVH Rechtsabteilung; Evelyne Gebhardt, MdEP; Karima Delli, MdEP; Alban Schmutz, OVH Vizepräsident für strategische Entwicklung und öffentliche Angelegenheiten; Guillaume Delbar, Bürgermeister von  Roubaix.

Ebenso wie die Elektrizität seinerzeit die wirtschaftliche Entwicklung auf vielfältige Art und Weise vorangetrieben hat, ist Cloud Computing heute die treibende Kraft im Informatiksektor, die alle Business-Bereiche beschleunigt: intelligente oder autonome Fahrzeuge, Smart Cities, E-Commerce, etc. Und doch steckt der Cloud-Markt noch in den Kinderschuhen (26 % der Unternehmen in Europa setzen bereits auf diese Technologie[1]) und die Nachfrage soll in den nächsten Jahren rasant ansteigen.

 „Der heutige Besuch von Mitgliedern des Europäischen Parlaments bei OVH zeigt, dass auch die an der Gesetzgebung Beteiligten sich so langsam der Bedeutung dieser aktuell stattfindenden Revolution bewusst werden, und vor allem auch der zentralen Rolle, die die Cloud dabei spielt“, sagt Laurent Allard, CEO von OVH.

Das Europäische Parlament hat in diesem Bereich schon wichtige Arbeiten vorgelegt, etwa die Datenschutz-Grundverordnung (General Data Protection Regulation, GDPR) oder den digitalen Binnenmarkt, und leistet so seinen Beitrag dazu, dass sich dieser Sektor in Europa noch schneller entwickeln kann, und das nicht nur auf dem Binnenmarkt selbst, sondern auch auf anderen Kontinenten. Gleichzeitig hat der optimale Schutz der Daten europäischer Bürger oberste Priorität.

„Wirtschaftliche Entwicklung geht Hand in Hand mit dem Datenschutz. Genau aus diesem Grund haben wir am 27. September im Europäischen Parlament den CISPE Code of Conduct gestartet, in dem klare Regeln zum Thema Datenschutz für Cloud-Infrastruktur-Provider in Europa definiert werden“, erklärt Alban Schmutz, OVH Vizepräsident für strategische Entwicklung und öffentliche Angelegenheiten und Vorsitzender von CISPE (Cloud Infrastructure Services Providers in Europe).

„Die betroffenen Unternehmen vor Ort kennenzulernen ist wichtig für unsere Arbeit in der Gesetzgebung“, erklärt Evelyne Gebhardt (SPD), die Berichterstatterin für den digitalen Binnenmarkt im Europäischen Parlament. „Mit dem CISPE Code of Conduct haben die Unternehmen die Initiative ergriffen und gezeigt, dass Sie unsere Arbeit ganz konkret für ihren eigenen Bereich umsetzen können. Dabei ist Datenschutz ein ganz wichtiges Thema, um einen vertrauenswürdigen digitalen Binnenmarkt aufbauen zu können.“

Guillaume Delbar, Vizepräsident der Region Hauts-de-France für Urban Renewal und Innovation und Bürgermeister von Roubaix, betont: „Die Tatsache, dass das Europäische Parlament für diesen Besuch gerade den Standort Lille ausgewählt hat, ist kein Zufall: wir befinden uns hier in einer der dynamischsten Gegenden von Europa mit Marktführern wie OVH und zahlreichen Spitzenprodukten aus der Lille FrenchTech.“

Karima Delli, MdEP aus der französischen Region Hauts-de-France, war ebenfalls bei dem Besuch zugegen. Im Anschluss trafen die Mitglieder des Europäischen Parlaments bei EuraTechnologies außerdem Start-ups aus der Lille FrenchTech.

 Über OVH

Mit rund 250.000 Servern ist OVH europäischer Marktführer und einer der führenden Anbieter von IT-Infrastrukturen weltweit.* Das nach ISO/IEC 27001 und SOC zertifizierte Unternehmen betreibt 17 hochmoderne Rechenzentren in Europa und Nordamerika sowie ein eigenes Glasfasernetzwerk mit einer Gesamtbandbreite von 7,3 TB/s und 32 Präsenzpunkten auf drei Kontinenten. Außerdem unterhält OVH eine eigenständige Server-Produktion. OVH wurde 1999 in Frankreich von Octave Klaba gegründet. Das inhabergeführte Familienunternehmen ist in 17 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter. In Deutschland ist OVH seit 2006 am Markt. Sitz der deutschen Niederlassung ist Saarbrücken. *Quelle: Netcraft

 

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Director Germany
Tel.: +49 681 90673215
E-Mail: peter.hoehn@ovh.de

 

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Marketing & PR Executive
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Über CISPE

CISPE ist ein Zusammenschluss von Technologie-Unternehmen aus ganz Europa, die sich auf Cloud-Computing-Infrastructure-Services spezialisiert haben. Die beteiligten Unternehmen stammen aus 11 europäischen Ländern (Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Finnland, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweiz und das Vereinigte Königreich) und sind in mehr als 15 Ländern aktiv. Folgende Cloud-Computing-Infrastructure-Service-Provider sind beteiligt und unterstützen den CISPE Code of Conduct: Arsys, Art of Automation, Aruba, BIT, Daticum, Dominion, Fasthosts, FjordIT, Gigas, Hetzner Online, Home, Host Europe Group, IDS, Ikoula, LeaseWeb, Lomaco, Outscale, OVH, Seeweb, Solidhost, UpCloud, VTX, XXL Webhosting, 1&1 Internet. CISPE wird geleitet von einer Mehrheit von (a) Unternehmen mit Hauptsitz in EU/EWR mit Vertretern aus mindestens drei verschiedenen Mitgliedstaaten sowie (b) einer Mehrheit von kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 1 Mrd. Euro Jahresumsatz. Die Teilnahme an CISPE steht jedem Cloud-Infrastruktur-Provider offen, dessen Dienstleistungen den Anforderungen des CISPE Kodex an Datenschutz und Datenverarbeitungssicherheit genügen. CISPE wird sicherstellen, dass Cloud-Infrastruktur-Anbieter, insbesondere KMU, im Mittelpunkt der Diskussionen der europäischen Politik zum Thema Cloud-Computing stehen. Die CISPE Mitglieder fühlen sich ebenso wie die Europäische Kommission der Verbesserung des allgemeinen Zugangs zu digitalen Gütern und Dienstleistungen sowie der Schaffung eines für digitale Services förderlichen Umfelds verpflichtet.

[1] Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester: Adoption Profile: Public Cloud in Europe, Q1 2016.